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Liebe Görkauer Heimatfreunde, liebe Landsleute!

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- Der aktuelle Bericht über die Quinauer Wallfahrten 2017 steht unter "Rückblicke 2017" -

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Unsere Heimat im Herbst

- Der Vogelbeerbaum - die Eberesche -

Dar Vuglbeerbaam

Vogelbeerbaum_1

Die herbstliche Landschaft des gesamten Erzgebirges ist von den zahllosen Vogelbeerbäumen geprägt. Sie stehen meisten an den Straßen und Wegen; aber auch mitten in der Landschaft und in den Städten und Dörfern. So manch ein Erzgebirger hat einen oder mehrere dieser wunderschönen Bäume in seinem Garten oder an seinem Haus.

Die Eberesche, wie dieser Baum offiziell genannt wird, mit der potanische Bezeichnung Sorbus aucuparia, gibt es als Wildform und als besser genießbare Edeleberesche - Sorbus aucuparia, var. edulis.

Sie blüht in Form einer weißen, ausgebreitete Schirmrispe jenach Lage von Mai bis Juni. Im Herbst sind die leuchtend roten Dolden mit den erbsengroßen, apfelähnlichen Früchten ein schöner Anblick und ein Anziehungspunkt für die Vögel.

Aus der herben, eßbaren Variante der Vogelbeere, die  reichlich Vitamin C enthält, können zusammen mit anderen Obstsorten schmackhafte Marmeladen und Konfitüren hergestellt werden. Bekannt ist auch der erzgebirgische "Vuglbeerschnaps".

Vogelbeere_Dolde

Ein besondere Loblied auf diesen Baum, welches im deutschsprachigen Raum sehr bekannt ist, schrieb 1887 der aus Johanngeorgenstadt in Sachsen stammende Oberforstrat Max Schreyer; Dar Vuglbärbaam. Auch der aus dem böhmischen Erzgebirge stammende Anton Günther widmete dem Vogelbeerbaum ein in Mundart verfaßtes Lied: Wenn de Vuglbeer blüht.  

 

Vugelbeerbam

J. Sch.9-2017